auch im Buschkrankenhaus heisst es «wieder eine Operation geschafft» | Brasilien 2025
Zum 9. Mal ist André Borsche im Oktober nach Coroatá im Nordosten Brasiliens gereist, um sozial benachteiligten Menschen durch plastisch-rekonstruktive Operationen zu helfen.
Das Lachen und die Dankbarkeit waren der schönste Lohn für die Strapazen des Einsatzes.
Zum ersten Mal dabei, OP-Schwester Vita Messer aus Wiesbaden: „Ich war tief berührt, wie viele Menschen wir durch unsere Hilfe erreichen konnten“. Unter den Glücklichen Leo und seine Mutter, freuen sich über die gelungene OP.
Die beiden Ordensschwestern Veronica und Rosemarie sind die Seele unseres Brasilien Projekts in Coroatá. Seit 1992 betreibt INTERPLAST dort ein kleines Hospital, in dem jedes Jahr ein deutsch-brasilianisches Team Kinder mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten, Verbrennungsleiden, Hauttumoren und handchirurgischen Problemen operiert.
In diesem Jahr sind 188 Patienten gekommen und 135 konnte geholfen werden.
Beim fröhlichen Abschiedsfest mit Bürgermeister und Bischof, wurde das Team mit einem leckeren Essen und vielen Früchten belohnt. In freundschaftlicher Atmosphäre wurde ein Wiedersehen für nächstes Jahr vereinbart. Bis dahin brauchen aber einige Patienten noch Verbandswechsel und Nachbetreuung – die wir natürlich Online sicherstellen können.
Dafür werden die beiden Ordensschwestern Veronica und Rosemarie, die Seele unseres Brasilien Projekts (Türchen 9), nun sorgen, ausgestattet mit den notwendigen Materialien bleiben sie mit uns stets in Kontakt.
Erfüllt von dem Gefühl intensiv und sinnvoll geholfen zu haben kehrt nun das Team wieder nach Deutschland zurück und ist dankbar für die Unterstützung der Menschen aus unserer Region, die dies ermöglicht haben.